In stillem Gedenken

Liebe Genossinnen und Genossen,

wir nehmen Abschied von unserem Genossen Dr. Friedrich Karl „Frika“ Grütte.
Frika hat in herausragender Weise unseren Ortsverein, den Ortsteil Caputh und im Endeffekt auch die Gemeinde Schwielowsee geprägt und bereichert.


Bereits im Januar 1990 ergriff er zusammen mit weiteren Caputher Bürgern die Initiative und gründete den SPD-Ortsverein Caputh. Unermüdlich war Frika für Caputh unterwegs, um den Neubeginn nach der Wende mit zu gestalten. Sein Anspruch war das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger von Caputh, weshalb er sich weit über das übliche Maß hinaus um die Ortsentwicklung bemühte.

Die Integration aller Bürgerinnen und Bürger war ihm stets ein Anliegen und das über alle Parteigrenzen hinweg.
Als Bürgermeister von Caputh setzte er weit reichende Maßstäbe und war stets ein Streiter für eine behutsame touristische Entwicklung, bei der die Weiterentwicklung der Lebensqualität zum Wohle der Menschen Vorrang hatte.
Dass sein vielfältiges Engagement bis heute im wahrsten Sinne des Wortes nachhallt, sehen wir an den Caputher Musiken, an deren Entstehungsgeschichte er maßgeblich mitwirkte und die den guten Ruf unserer Gemeinde bis heute festigt.
Und nicht zu vergessen der Havelbote, dessen Entstehung und Gestaltung untrennbar mit dem Namen Frika Grütte verbunden ist.

Aufgrund seines vielfältigen Engagements und unermüdlichen Einsatzes für das Gemeinwohl und den Ortsverein ernannte ihn der Ortsverein Schwielowsee zu seinem 80. Geburtstag zum Ehrenvorsitzenden. Diese Ehrung freute Frika über alle Maßen, wenngleich er dieses Privileg nie ausnutzte, um den politischen Diskurs zu beeinflussen.
Erst im hohen Alter zog sich Frika aus der politischen Arbeit des Ortsvereins zurück, nachdem er nahezu drei Jahrzehnte lang mit seinen Ideen, seinem Engagement, seiner Diskussionsfreude und seiner Streitlust Generationen von Menschen geprägt und bereichert hat.

Wir sagen aus tiefstem Herzen Danke für die gemeinsame Zeit!

1. Mitgliederversammlung im neuen Jahr

SPD-Schwielowsee trifft sich wieder- Diskussion geht auch online

Ein haptisches Wiedersehen im neuen Jahr lässt weiterhin auf sich warten. Der Lockdown dauert an, die Fallzahlen reduzieren sich nur leicht und der Frühling lässt noch lange auf sich warten. Es wird also noch dauern, bis sich die aktuelle Lage entspannt und wir in bekannter Runde uns wiedersehen können.

Die SPD-Schwielowsee lässt sich davon aber nicht unterkriegen.

Dass auch wir uns den technischen Herausforderungen stellen und dies einer regen Diskussion nicht entgegen steht, zeigte unsere erste Mitgliederversammlung im neuen Jahr 2021.
Mit 17 Teilnehmern war unser Online-Meeting gut besucht und wir haben uns zu diversen Themen des neuen Jahres austauschen können. Eine umfassende Übersicht über den 2021 anstehenden Bundestagswahlkampf gab unser Wahlkampfkoordinator Dirk Loßack. Als ein reger Diskussionspunkt stellte sich das Thema „Straßenreinigungssatzung“ heraus.
Die „große Gefahr“ eines Online-Meetings, dass vieles durcheinander gehen kann, wurde durch die herausragende Disziplin aller Beteiligten gebannt. Dafür gebührt allen ein großes Dankeschön.
Mit vielen Erfahrungen bereichert wird sich zeigen, wie viele Treffen dieser Art wir noch was machen müssen.
Persönlich ist zwar schöner, aber so ist es durchaus praktisch.

Ein frohes neues Jahr

Gedanken zum neuen Jahr

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Freunde der SPD, Genossinnen und Genossen,

zum Jahreswechsel wird häufig das schottische Volkslied „Auld Lang Syne (sinngemäß zu dt. „längst vergangene Zeit“) gesungen. Was sonst das Schwelgen in Erinnerungen bedeutet, mag bei diesem Jahreswechsel so manchen eher ein erleichterndes Aufatmen entlocken- 2020…endlich ist es rum.
Und doch soll es einmal gesagt sein: Nicht DAS JAHR war schlecht, – die Ereignisse des Jahres waren letztendlich die Ergebnisse unseres Handelns, unserer Interessen und ja, auch unser aller Streben, Wirtschaften und, damit eng verbunden, unserer Gier.
All das sollten wir in Zukunft berücksichtigen und uns stets darüber im Klaren sein, wie verletzlich unser selbst geschaffenes System ist, wie fragil unsere Art zu leben und dass all dies fundamental durch einen winzig kleinen Virus auf eine harte Probe gestellt wird.

Gleichzeitig aber sollten wir nicht verzagen und in Trübsal verfallen, sondern uns daran erinnern, dass in jeder Krise auch Chancen stecken – wer weise ist, nutzt diese Chancen.

Das vergangene Jahr und die andauernde Pandemie haben ungeahnte Kräfte in vielen von uns frei gesetzt:
Es beginnt bei Nachbarschaftshilfen für ältere und kranke Menschen, mit denen wir womöglich sonst kaum in Kontakt gekommen wären. Sowohl Helfende, als auch Geholfenen haben diese unbezahlbare Erfahrung tief empfundener Dankbarkeit neu entdecken können. Diese Hilfsbereitschaft kann man gar nicht genug loben.
Viele von uns haben durch häufige Videokonferenzen technische Erfahrungen gesammelt, die sie sich womöglich nie angeeignet hätten.
Und nicht zuletzt die Kreativität, das Durchhaltevermögen und die anhaltenden Kraftanstrengungen von uns allen, die Kontaktbeschränkungen durchzuhalten, Kontakte auf andere Art und Weise zu pflegen und sich tagtäglich mit widrigen Umständen auseinander zu setzen. Hätten wir dies vor einem Jahr für möglich gehalten?

In der deutschen Übertragung des Auld lang syne heißt es zu Beginn „Nehmt Abschied Brüder, ungewiss ist alle Wiederkehr, die Zukunft liegt in Finsternis und macht das Herz uns schwer.“
Nehmen wir Abschied vom vergangenen Jahr. Aber warum mit Ärger oder Bedauern und nicht mit Freude über viele Erfahrungen und der Zuversicht, dass das kommende Jahr viele neue Chancen bereit hält? Und nehmen wir auch Abschied von den festgefahrenen und bequemen Angewohnheiten, die wir dank der Pandemie erst hinterfragen, und dann los werden konnten.
Und die ungewisse Zukunft? Ja, sie kann ängstigend sein, gleichzeitig auch spannend. Und sie ist nirgendwo fest geschrieben. Die Zukunft ist einzig das, was wir daraus machen. Wir haben es also selbst in der Hand und sind nicht allein.

Und schwenken wir abschließend noch einmal auf das Politische, fallen einige Änderungen ab diesem Jahr positiv auf:

  • ein erhöhtes Kindergeld
  • der Beginn der Grundrente
  • ein gestiegener Mindestlohn
  • ein gestiegener Grundfreibetrag bei der Einkommensteuer
  • ein erhöhter Regelsatz beim ALG-II

Freuen wir uns also auf das vor uns liegende Jahr. Mit vielen neuen Erfahrungen, neuen Errungenschaften, einem wiedergewonnenen, sozialen Zusammenhalt und der unbezahlbaren Erfahrung, das Solidarität und Miteinander der beste Kompass in jeder Krise ist.

EIN FROHES NEUES JAHR und GLÜCK AUF!


Frohe Weihnachten

Liebe Freunde und Bekannte, Genossinnen und Genossen,

das diesjährige Weihnachtsfest ist geprägt von den Ereignissen des scheidenden Jahres. Was vielen vermutlich im Laufe des Jahres nicht immer schwer gefallen ist, wird womöglich jetzt zur großen Herausforderung: Das Weihnachtsfest unter den Bedingungen der Pandemie zu feiern, viele lieb gewonnene Traditionen für dieses Jahr nicht erfüllen zu können und womöglich „mehr für sich“ die Feiertage zu verbringen.

Auf der einen Seite wollen wir Ihnen Mut zusprechen: Sie sind nicht alleine! Uns allen geht es so und wir alle sollten die getroffenen Maßnahmen und Einschränkungen ernst nehmen. Umso eher haben wir diese schwere Zeit überwunden.
Auf der anderen Seite rufen wir Sie eindringlich dazu auf, die bestehenden Kontaktbeschränkungen ernst zu nehmen und einzuhalten. Sie kommen uns allen zugute, schützen jeden von uns und tragen erheblich dazu bei, dass wir so schnell wie möglich wieder auf einen normaleren Alltag hoffen können.

Nehmen Sie sich dem christlichen Gebot der Nächstenliebe an und nehmen Sie Rücksicht. Auf sich und Ihre Mitmenschen. In diesem Jahr helfen wir uns allen, indem wir weniger den Kontakt suchen und aktive Hilfsbereitschaft zeigen. All das sind Maßnahmen, die uns möglichst bald wieder die Freiheit einräumen, den direkten Kontakt zu unseren Liebsten suchen zu können.


Wir, der Vorstand der SPD-Schwielowsee wünscht Ihnen von Herzen gesegnete und friedliche Weihnachten, Entspannung zu Hause und schöne Stunden mit Ihrer Familie. Erholen Sie sich, tanken Sie Kraft und lassen Sie uns gemeinsam in eine bessere Zukunft blicken.
Sie wird kommen, versprochen!

Wir gratulieren

Unsere Ortsvorsteherin ist Stadtradel-Star

Die erfolgreiche Aktion rund ums Stadtradeln ist nun schon mehrere Wochen vorbei und so langsam machen sich die meisten eher Gedanken um die Winterreifen fürs Auto
Nebenbei bemerkt: Für das Rad gibt es dies auch und ist durchaus lohnenswert.

Obwohl unsere Gemeinde beim Stadtradeln das erste Mal dabei war, haben sich alle Teilnehmenden kräftig ins Zeug gelegt und traten kräftig in die Pedale. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Wir berichteten hier.

Abschließend wollen wir noch einmal unserer Ortsvorsteherin gratulieren, die beachtenswerte 530,7 km auf dem Rad zurück gelegt hat.
Wer nun denkt, dass die Stadtradel-Stars lediglich einen netten Titel während der drei Wochen hatten und einen Blog zu schreiben hatten, der irrt: Bedingung für alle Stadtradel-Stars war, im dreiwöchigen Aktionszeitraum komplett auf das Auto zu verzichten. Was manchen schon allein fürs Brötchen Holen schwer fällt, haben unsere „Stars“ eisern durchgehalten.
Und man bedenke: Autos brauchen weitaus mehr Platz als Fahrräder. Je mehr Auto gefahren wird, desto weniger Platz ist für alle auf den Straßen, in den Seitenstraßen, auf den Parkplätzen, etc. Schon allein deshalb rufen wir dazu auf, so oft es möglich ist, das Auto stehen zu lassen. Es tut nicht nur Ihnen gut, es kommt uns allen zugute und bereichert unsere Gemeinde.

Olaf Scholz ist unser Spitzenkandidat

Gegen ca. 20.00 Uhr am Freitag, den 30.10.2020 war es soweit. Der Versammlungsleiter der Wahlkreiskonferenz, Dr. Hagen Wegewitz gab das Ergebnis des ersten Wahlgangs bekannt. Olaf Scholz wurde von 92 der 99 anwesenden Delegierten zum Spitzenkandidaten des Wahlkreises 61 für die kommende Bundestagswahl gewählt.
Zwei der insgesamt fünf Kandidatinnen und Kandidaten, die im Vorfeld zur Wahl standen zogen am Abend ihre Kandidatur zugunsten von Olaf Scholz zurück und sprachen sich deutlich für ihn aus.
Wir gratulieren Olaf von ganzem Herzen und starten nun motiviert und mit großer Zuversicht in unseren Wahlkampf.
Wenngleich wir wissen, dass die Zeiten nicht leicht sind, wissen wir umso mehr, dass die aktuellen Ereignisse und die sozialen Umstände und Auswirkungen der Pandemie mehr denn je eine starke Sozialdemokratie brauchen.

Deshalb packen wir es an. Gemeinsam für uns alle.

Glück Auf!

SPD-Schwielowsee mit neuem Vorstand

Abstände nur Corona-bedingt
Vorstand der SPD arbeitete eng zusammen

Kontaktlisten, Desinfektionsmittel, Abstände und häufiges Lüften; es ist schon beinahe Alltag geworden. All diese Auflagen waren in der Kulturscheune in Ferch bestens umsetzbar, sodass unsere diesjährige Jahreshauptversammlung am 09.10.2020 in geselliger, aber sicherer Atmosphäre durchgeführt werden konnte.
Neben der jährlichen Jahreshauptversammlung stand auch die, turnusmäßig alle zwei Jahre stattfindende, Wahl des Vorstandes auf der Tagesordnung.

Wie schnell zwei Jahre vergangen waren und wie viel eigentlich erreicht war, wurde sichtbar, als unser scheidende Vorsitzende, Uwe Märtens auf seinen Bericht einging und nochmal die besonderen Highlights der letzten Jahre ins Gedächtnis rief.
Es waren volle, Ereignis reiche und schöne zwei Jahre, in denen der Vorstand als Team immer enger zusammen arbeitete.
Auch unsere Fraktionsvorsitzende, Kathrin Freundner, dankte in ihrem Bericht dem scheidenden Vorstand und hob dabei die enge Zusammenarbeit hervor.

So verwunderte es auch nicht, dass sich der alte Vorstand geschlossen zur Wiederwahl stellte. Und auch das Ergebnis zeigt, dass unser Ortsverein mit der Arbeit seines Vorstandes zufrieden gewesen ist.
Unser alter Vorstand ist zugleich auch der neue! Nein, nicht ganz. Es wurden zwar alle bisherigen Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt, die Posten der Beisitzer konnten dank zahlreicher Kandidatinnen und Kandidaten voll besetzt werden.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • Uwe Märtens (Vorsitzender)
  • Roland Althausen (stellv. Vorsitzender)
  • Dirk Rausch (stellv. Vorsitzender)
  • Doreen Exner (Kassiererin)
  • Viola Ziehlke (Schriftführerin)
  • Antonio Arra (Beisitzer)
  • Florian Fendesack (Beisitzer)
  • Martina Schneider (Beisitzerin)
  • Birk Töpfer (Beisitzer)
Unser neuer Vorstand. Hinten v.l.n.r.: Birk Töpfer, Roland Althausen, Dirk Rausch, Viola Ziehlke, Florian Fendesack.
vorne v.l.n.r.: Doreen Exner, Uwe Märtens, Martina Schneider. Es fehlt: Antonio Arra.



19. Vereins-Pokalschießen beim Fahrradsonntag

SPD-Schützen auch in diesem Jahr wieder mit sicherer Hand

Das Vereins-Pokalschießen der Schützengilde Caputh ist traditionell mit dem Fahrradsonntag unserer Gemeinde verknüpft. Und so traten auch in diesem Jahr Schützinnen und Schützen aus Fraktion und Ortsverein der SPD an, um ihren beachtenswerten dritten Platz des letzten Jahres zu verteidigen. Dies hat leider nicht ganz geklappt; wir freuen uns aber trotzdem und gratulieren.

StadtRadeln war ein voller Erfolg

Schwielowsee- Eine Gemeinde voller Radfahrer

333 Aktive Radelnde in insgesamt 38 Teams, eine Gesamtkilometeranzahl von 72572 km, was dazu geführt hat, das im Vergleich zum Auto ca. 11 Tonnen CO2 eingespart wurden.
Dies ist die überaus erfolgreiche Bilanz der ersten Teilnahme unserer Gemeinde am Stadtradeln 2020.
Mit diesem Ergebnis hat unsere Gemeinde im brandenburgischen Gesamtergebnis einen respektablen 11. Platz belegt. Und dabei hatte unsere Gemeinde im Prinzip einen „schweren Start“. Aufgrund unserer Einwohnerzahl musste Schwielowsee in der Kategorie ab 10.000 Einwohner starten. Im Vergleich zu größeren Gemeinden ein Manko, möchte man meinen. Aber weit gefehlt. Schaut man sich die gefahrenen Kilometer pro Kopf an, liegt unsere Gemeinde in Brandenburg mit 6,71 gefahrenen Kilometern pro Kopf weit vorn auf dem 1. Platz. (zum Vergleich: Ketzin/Havel nimmt mit 5,29km/Kopf den 2. Platz ein).

Wir danken allen Radlerinnen und Radlern, die in den letzten Wochen das Auto stehen gelassen haben und fleißig zum Gesamtergebnis beigetragen haben.
Es hat eines gezeigt: Das Auto muss nicht immer sein. Wir freuen uns sehr, wenn dies in Zukunft so bleibt und es auch außerhalb eines Wettbewerbes ein ökologischeres Denken und einen bewussteren Umgang in der Wahl des Verkehrsmittels gibt.

Besonders danken möchten wir den Zugehörigen unseres Ortsvereins, die für verschiedene Teams in die Pedale traten. Auch sie haben zu diesem tollen Ergebnis beigetragen.
Als da wären (nach gefahrenen Kilometern)

  1. Roland Althausen, 573km (Team ADFC-Ortsgruppe)
  2. Kathrin Freundner, 531km (Offenes Team Schwielowsee)
  3. Uwe Märtens, 439km (Offenes Team Schwielowsee)
  4. Heide-Marie Ladner, 217km (Offenes Team Schwielowsee)
  5. Matthias Wellmann N.N. (Team ADFC-Ortsgruppe)

    (sollten wir jemanden vergessen haben, bitten wir um eine kurze Rückmeldung. Selbstverständlich werden alle weiteren Ergebnisse nachgetragen.)