SPD-Schwielowsee mit neuem Vorstand

Abstände nur Corona-bedingt
Vorstand der SPD arbeitete eng zusammen

Kontaktlisten, Desinfektionsmittel, Abstände und häufiges Lüften; es ist schon beinahe Alltag geworden. All diese Auflagen waren in der Kulturscheune in Ferch bestens umsetzbar, sodass unsere diesjährige Jahreshauptversammlung am 09.10.2020 in geselliger, aber sicherer Atmosphäre durchgeführt werden konnte.
Neben der jährlichen Jahreshauptversammlung stand auch die, turnusmäßig alle zwei Jahre stattfindende, Wahl des Vorstandes auf der Tagesordnung.

Wie schnell zwei Jahre vergangen waren und wie viel eigentlich erreicht war, wurde sichtbar, als unser scheidende Vorsitzende, Uwe Märtens auf seinen Bericht einging und nochmal die besonderen Highlights der letzten Jahre ins Gedächtnis rief.
Es waren volle, Ereignis reiche und schöne zwei Jahre, in denen der Vorstand als Team immer enger zusammen arbeitete.
Auch unsere Fraktionsvorsitzende, Kathrin Freundner, dankte in ihrem Bericht dem scheidenden Vorstand und hob dabei die enge Zusammenarbeit hervor.

So verwunderte es auch nicht, dass sich der alte Vorstand geschlossen zur Wiederwahl stellte. Und auch das Ergebnis zeigt, dass unser Ortsverein mit der Arbeit seines Vorstandes zufrieden gewesen ist.
Unser alter Vorstand ist zugleich auch der neue! Nein, nicht ganz. Es wurden zwar alle bisherigen Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt, die Posten der Beisitzer konnten dank zahlreicher Kandidatinnen und Kandidaten voll besetzt werden.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • Uwe Märtens (Vorsitzender)
  • Roland Althausen (stellv. Vorsitzender)
  • Dirk Rausch (stellv. Vorsitzender)
  • Doreen Exner (Kassiererin)
  • Viola Ziehlke (Schriftführerin)
  • Antonio Arra (Beisitzer)
  • Florian Fendesack (Beisitzer)
  • Martina Schneider (Beisitzerin)
  • Birk Töpfer (Beisitzer)
Unser neuer Vorstand. Hinten v.l.n.r.: Birk Töpfer, Roland Althausen, Dirk Rausch, Viola Ziehlke, Florian Fendesack.
vorne v.l.n.r.: Doreen Exner, Uwe Märtens, Martina Schneider. Es fehlt: Antonio Arra.



19. Vereins-Pokalschießen beim Fahrradsonntag

SPD-Schützen auch in diesem Jahr wieder mit sicherer Hand

Das Vereins-Pokalschießen der Schützengilde Caputh ist traditionell mit dem Fahrradsonntag unserer Gemeinde verknüpft. Und so traten auch in diesem Jahr Schützinnen und Schützen aus Fraktion und Ortsverein der SPD an, um ihren beachtenswerten dritten Platz des letzten Jahres zu verteidigen. Dies hat leider nicht ganz geklappt; wir freuen uns aber trotzdem und gratulieren.

StadtRadeln war ein voller Erfolg

Schwielowsee- Eine Gemeinde voller Radfahrer

333 Aktive Radelnde in insgesamt 38 Teams, eine Gesamtkilometeranzahl von 72572 km, was dazu geführt hat, das im Vergleich zum Auto ca. 11 Tonnen CO2 eingespart wurden.
Dies ist die überaus erfolgreiche Bilanz der ersten Teilnahme unserer Gemeinde am Stadtradeln 2020.
Mit diesem Ergebnis hat unsere Gemeinde im brandenburgischen Gesamtergebnis einen respektablen 11. Platz belegt. Und dabei hatte unsere Gemeinde im Prinzip einen „schweren Start“. Aufgrund unserer Einwohnerzahl musste Schwielowsee in der Kategorie ab 10.000 Einwohner starten. Im Vergleich zu größeren Gemeinden ein Manko, möchte man meinen. Aber weit gefehlt. Schaut man sich die gefahrenen Kilometer pro Kopf an, liegt unsere Gemeinde in Brandenburg mit 6,71 gefahrenen Kilometern pro Kopf weit vorn auf dem 1. Platz. (zum Vergleich: Ketzin/Havel nimmt mit 5,29km/Kopf den 2. Platz ein).

Wir danken allen Radlerinnen und Radlern, die in den letzten Wochen das Auto stehen gelassen haben und fleißig zum Gesamtergebnis beigetragen haben.
Es hat eines gezeigt: Das Auto muss nicht immer sein. Wir freuen uns sehr, wenn dies in Zukunft so bleibt und es auch außerhalb eines Wettbewerbes ein ökologischeres Denken und einen bewussteren Umgang in der Wahl des Verkehrsmittels gibt.

Besonders danken möchten wir den Zugehörigen unseres Ortsvereins, die für verschiedene Teams in die Pedale traten. Auch sie haben zu diesem tollen Ergebnis beigetragen.
Als da wären (nach gefahrenen Kilometern)

  1. Roland Althausen, 573km (Team ADFC-Ortsgruppe)
  2. Kathrin Freundner, 531km (Offenes Team Schwielowsee)
  3. Uwe Märtens, 439km (Offenes Team Schwielowsee)
  4. Heide-Marie Ladner, 217km (Offenes Team Schwielowsee)
  5. Matthias Wellmann N.N. (Team ADFC-Ortsgruppe)

    (sollten wir jemanden vergessen haben, bitten wir um eine kurze Rückmeldung. Selbstverständlich werden alle weiteren Ergebnisse nachgetragen.)

Rauf aufs Rad- Stadtradeln ist der Renner

Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.

(1837 – 1895), Gründer der Firma Adam Opel

Man glaubt es fast nicht, dass ausgerechnet Adam Opel diese weisen Zeilen gesagt hat. Und wie Recht er hat, was zur Zeit die vielen Engagierten Radlerinnen und Radler feststellen können.
Wir freuen uns sehr, dass sich unsere Gemeinde in diesem Jahr am StadtRadel-Projekt beteiligt und unglaublich viele begeisterte Bürgerinnen und Bürger mit machen.
Was das Radfahren alles beinhaltet, was einem für Ideen kommen, was damit verbunden ist, welche Hürden es im Radalltag zu meistern gibt; all das kann man in den Blogeinträgen unserer StadtRadel-Stars lesen.
Auch unsere Ortsvorsteherin Kathrin Freundner ist dabei.
Was sie und die anderen StadtRadel-Stars so berichten, können Sie hier im Blog lesen.

Die StadtRadel-Zeit unserer Gemeinde dauert noch eine knappe Woche und endet am 21.09.2020. Alle können noch mit machen und fleißig Kilometer sammeln.
Es gibt etliche Teams, die sich noch über Mitfahrende freuen. Oder sie machen auf die Schnelle noch ein neues Team auf. Sieger sind nicht die mit den meisten Kilometern. Sieger sind wir alle, wenn möglichst viele Menschen ihr Auto stehen lassen.
Deshalb rufen wir auch alle Schwielowsee Bürgerinnen und Bürger dazu auf, das Projekt zum Alltag zu machen. Nicht nur, damit alle in den Genuss dessen kommen, was Adam Opel schon wusste. Sondern auch, um einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Um festzustellen, wie denn die Perspektive eines ständigen Radfahrers ist, der sich im Dschungel des Straßenverkehrs zurecht finden muss. Um zu sehen, welche Hürden für Radfahrer teilweise, aber leider oft genug bestehen, wenn sie „nur“ von A nach B kommen wollen.

Eine weitere, interessante Idee konnten wir aus der gestrigen Kandidatenvorstellung in Michendorf zur Wahl einer/eines Spitzenkandidatin/en für die kommende Bundestagswahl mitnehmen. Da sagte einer der Bewerber: “ Wenn der Radweg die gleiche Qualität hätte wie die angrenzende Straße, würden mit Sicherheit mehr Leute aufs Rad umsteigen.
Ein Gedanke, den wir gerne aufnehmen.

Wir laden darüber hinaus alle Radlerinnen und Radler zum Fahrradsonntag unserer Gemeinde ein. Am kommenden Sonntag (20.09.2020) wird es wieder viele Touren rund um den Schwielowsee geben. Wenngleich auch in diesem Jahr Wert auf mehr Abstand gelegt wird, verspricht bislang das Wetter, dass es ein herrlicher Tag wird.

Alles Gute zum Geburtstag

Wer von uns in den vergangenen Wochen ebenfalls Geburtstag hatte, wird bestimmt nachvollziehen können, dass wir unseren runden Geburtstag in diesem Jahr anders geplant hatten.
Zum Beispiel sollte es, ganz wie zu Geburtstagen üblich, auch ein Geschenk geben, das bei einer unseren (bereits geplanten) Mitgliederversammlungen übergeben werden sollte.
Da alle unsere Veranstaltungen bislang anders verliefen, als geplant, wurde uns unser Geschenk nun bei der vergangenen Sitzung des Vorstandes letzte Woche „im kleinen Kreise“ überreicht.
Ein bisschen Heimlichkeit war auch dabei: Der Vorstand hatte die Planung, Besorgung und Überreichung des Geschenkes ganz ohne das Wissen unseres Vorsitzenden gemacht.
Dieser war sichtlich erfreut und wird die nächste ordentliche Mitgliederversammlung nun kräftig einläuten können.

Herzlichen Glückwunsch zu 30 Jahren SPD in Brandenburg!

Etwas überrascht überreicht unser stellv. Vorsitzende, Roland Althausen…
…unserem Vorsitzenden unser Geburtstagsgeschenk: Eine Sitzungsglocke!

Unser Geburtstag- 30 Jahre SPD

Viele von uns haben ihren Geburtstag in diesem Jahr etwas kleiner, vielleicht bescheidender und zurückhaltender gefeiert. Auch wir hätten bislang gerne mehr miteinander gefeiert, Sie und euch eingeladen und am besten eine große Torte angeschnitten.
Warten wir ab, was in nächster Zeit möglich ist.

Trotz allem freuen wir uns sehr über den heutigen Tag vor 30 Jahren, den 26.05.1990.
Am 26./27. Mai 1990 gründete sich der SPD-Landesverband Brandenburg in den Räumen der ehemaligen SED-Parteihochschule in Kleinmachnow.

Als kleines Geburtstagsgeschenk an uns hat die Brandenburger SPD eine Internetseite „geschenkt“, auf der wir ausgiebig feiern, in Erinnerung schwelgen und der letzten 30 Jahre gedenken können.
https://30jahre-spd-brandenburg.de/.

Uns allen Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.

Caputh mit erster Ortsvorsteherin

Ja, eine Ära geht zu Ende, das darf man bei allen parteipolitischen Unterschieden auf jeden Fall sagen. Nachdem unser bisheriger Ortsvorsteher Karsten Grunow vor wenigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen von all seinen Ämtern zurück getreten war, traf sich der Ortsbeirat Caputh am 22.04.2020, um über eine Nachfolge zu entscheiden. In einer geheimen Wahl entschied sich der Ortsbeirat für Kathrin Freundner als neue Ortsvorstheherin. Freundner trat gegen Ronny Ufer an, den bisherigen stellvertretenden Ortsvorsteher. Er bleibt unserem Ortsbeirat auch weiterhin als Stellvertreter erhalten.

Wir freuen uns sehr, dass Kathrin Freundner das Vertrauen entgegen gebracht wurde und sie zur neuen Ortsvorsteherin gewählt wurde. Das zeugt auch von Partei übergreifendem Vertrauen und dem Willen, gemeinsam die Geschicke unseres Ortsteils zu gestalten und zu lenken.

Die neue Ortsvorsteherin Kathrin Freundner.
Bild: Thomas Freundner

Ebenso danken wir Karsten Grunow für seine langjährige Arbeit. Sie war für ihn nicht immer leicht (was vielleicht manchmal auch an uns lag), es war nicht immer alles von Gemeinsamkeiten geprägt und die Zusammenarbeit war oft gut, aber auch nicht immer einfach. Und trotzdem hat uns das Ziel einer schönen Gemeinde und eines schönen Ortsteils geeint.
Lieber Karsten, wir danken Dir für all die prägenden Jahre mit Dir. Für Deine Zukunft und vor allem für Deine Gesundheit wünschen wir Dir von Herzen das Beste.

Nun wünschen wir unserer Kathrin einen guten Start im neuen Amt und sind uns sicher, dass sie mit ihrer ungeteilten Motivation eine Bereicherung für Caputh sein wird.

Unser Jubiläum

30 Jahre SPD in Caputh. Eine Erinnerung

Gründung der SPD in Caputh vor 30 Jahren
In der heute nicht mehr existierenden Gaststätte zum  „Trecker“ in Caputh  fing alles an.
Noch zu DDR-Zeiten, am 20. Januar 1990, wagten 10 Caputher Bürgerinnen und Bürger eine Sozialdemokratische Partei zu gründen. Die zentralen Werte, an denen sie sich dabei orientierten, waren Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Ökologie.

„SPD eine unverbrauchte Kraft!“

Mit diesem Slogan warb die neu gegründete Caputher SPD zum Besuch einer Bürgerversammlung am 12. Februar im Alten Krug. 
Das Interesse war so groß, dass die Bürgerinnen und Bürger bis auf die Straße standen und dem Vorsitzenden des Ortsverbandes, Dr. Friedrich-Karl Grütte, zuhörten, der schon in der Einladung versprochen hatte: 

Wir werden keine Mühe scheuen, um gemeinsam mit den aufgeschlossenen und viel Geduld bewahrenden Bürgern unseres Ortes in überlegten, aber eiligen Schritten dafür zu sorgen, dass Leben, Arbeit und Entspannung in Caputh wieder Freude macht.
Die Caputher SPD will spätestens am 6. Mai 1990 dem SED/LDPD-Regime in Caputh einen Abgang bereiten.“  

In der Gaststätte „Alter Krug“ hing – eingerahmt von blühenden Forsythien, die der Architekt Manfred Meyer in seinem Keller vorgezogen hatte – ein großes Banner „Die SPD eine erblühende Kraft“. 

„In der Nacht davor haben wir noch den Eingang der Diskothek geweißelt“, berichtet Kerstin Murin, die zu den SPD-Gründerinnen gehörte.

Die Zehn Caputher Bürgerinnen und Bürger, die  am 20. Januar 1990 in der heute nicht mehr existierenden Gaststätte „Traktorenwerk Schönebeck“ (Ecke F. Ebert-Str./ Bergstr.) die SPD gegründet hatten, suchten gezielt den Kontakt mit den Bürgern. Vor der Kommunalwahl am 6. Mai 1990 fand am 27. April noch eine zweite Bürgerversammlung im Kinosaal des Caputher „Lichtspieltheaters“ statt, in der auch die Spitzenkandidaten  (Dr. Grütte, Manfred Meyer, Bernd Albrecht) vorgestellt wurden.
Der heute 85jährige „Mecki“ Meyer erinnert sich: „Demokratie lag in der Luft. Befreiung vom allmächtigen SED-Apparat, freie Wahlen. Selbstbestimmung nach jahrelanger Vormundschaft, das war unser Antrieb. Dazu kam die Verehrung für Willy Brandt, dass wir uns für die SPD entschieden haben.“

Als Brandt vor 5.000 Potsdamer auf dem damaligen Platz der Nationen (Luisenplatz) zu uns sprach, habe ich geheult“, erzählt Rita Fuchs.

Bei den 1. freien Kommunalwahlen am 6. Mai 1990 erzielte die SPD 47,1% der Stimmen und zog mit 9 Mitgliedern in den Gemeinderat, der 20 Sitze hatte. Friedrich-Karl Grütte wurde mit 17 Stimmen zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt. Die Verhinderung eines Hochhauses neben dem Schloss und der Abriss dreier im Rohbau befindlicher, aus Industrieplatten gefertigten Häuser an der F. Ebert-Str. (ehem. Edeka) waren die ersten Themen der neuen Gemeindevertretung, die auch die Herausgabe des Havelboten als Caputher Gemeindeanzeiger beschloss, der am 1.8.1990 zum ersten Mal erschien. 
Im Rahmen einer Feierstunde zum 20jährigen Bestehen der SPD-Schwielowsee im Jahr 2010 referierten Dr. Karl Friedrich Grütte, damals SPD-Vorsitzender und erster demokratisch gewählter Bürgermeister von Caputh, und Steffen Reiche, damals Landesvorsitzender der brandenburgischen SPD, über die komplizierten Anfänge der Neugründung auf lokaler und überregionaler Ebene. Es wurde zu einer Geschichtsstunde der besonderen Art:
Über 40 Termine in drei Monaten hatten wir im Frühling 1990 wahrzunehmen, aber keiner entzog sich oder sagte ab. Jeder von unserer kleinen Gruppe war bereit mitzuhelfen, um den Neuanfang mit zu gestalten“ berichtete Dr. Grütte, der Wert darauf legte zu betonen, dass die SPD als dominierende Kraft in Caputh stets das Interesse der Bevölkerung in den Vordergrund gestellt habe.

Gründer der SPD in Caputh waren am 20. Januar 1990:
Bernd Albrecht
Kurt Bennua 
Helga Bennua
Gerhard Bräutigam
Werner Bushardt
Dr. Friedrich-Karl Grütte
Joachim Hamann
Manfred Meyer
Kerstin Murin
Frau Zienicke  

Für die SPD wurden am 6. Mai 1990 in den Caputher Gemeinderat gewählt:
Bernd Albrecht
Dr. Friedrich-Karl Grütte
Gerhard Guckel
Ulrich Heilmann (parteilos)
Hans Maager
Manfred Meyer
Peter Muschalla
Joachim Schabik (parteilos)
Udo Theissen

Im 1. Havelboten vom 1.8.1990 wurden die Gemeindevertreter mit folgenden Worten vorgestellt:

Mit der Kommunalwahl vom 6. Mai 1990 hat die Ära der Herrschaft zentralstaatlich gelenkter „Räte“ (übers. sowjets) über Gemeinden, Kreis, Bezirke und über Menschen im Land, ihr Ende gefunden. Freie Bürger haben jetzt die politischen Organe gewählt, die den souveränen Willen der Bürgerschaft zum Ausdruck bringen und vollziehen. Demokratie als Herrschaft des Volkes über sich selbst ist Realität geworden, und mit ihr die Freiheit des Einzelnen als ihre Schwester.“

Wir sollten uns an das Glück der wieder erreichten Demokratie immer wieder erinnern!

Für das Zusammentragen früherer Ereignisse, die Erinnerungen und eine Fülle an zeitgeschichtlicher Dokumente, sowie das Verfassen dieses Textes danken wir Ellen und Jochen Teichler von ganzem Herzen. 

Geburtstag der SPD-Schwielowsee

Wir feiern Geburtstag- 30 Jahre SPD in Caputh

1990-2020

Es war ein Sonntag vor 30 Jahren, der 28.01.1990, als sich im „Alter Traktor“ in Caputh die ersten Genossinnen und Genossen trafen, um den Ortsverband (nicht Ortsverein) der SPD-Caputh zu gründen. Im Beisein und mit Hilfe einiger Genossinnen und Genossen aus Berlin Zehlendorf wurden die Weichen für eine politische Arbeit gestellt, auf die wir heute mit großer Freude zurück blicken können. Zum ersten Mal wurde auch ein Vorsitzender gewählt. Es war Friedrich-Karl Grütte!

Einladung des jung gegründeten SPD-Ortsverbands-Caputh

Sofort suchte der neue Ortsverband den Kontakt zu den Einwohnern und schon 14 Tage später, am Montag, den 12.02.1990 fand eine öffentliche Bürgerversammlung statt, womit offensichtlich ein Verlangen der Bürgerinnen und Bürger getroffen wurde, die nunmehr frei und öffentlich über kommunale Themen diskutieren wollten und konnten, denn der „Alte Krug“ in Caputh war völlig überfüllt.

Das Jahr 1990 ist für unseren Ortsverein von großer historischer Bedeutung. Von daher werden wir in diesem Jahr viel feiern, viel in Erinnerungen schwelgen und vieles zu berichten haben. Wir freuen uns sehr, wenn sie dies gemeinsam mit uns machen.

In diesem Sinne, Glück Auf!